Konzept - Konzept - Konzept
1. Englisch zu Hause
Die Day Camps finden in Ihrer vertrauten Umgebung nahe dem eigenen Wohnort statt, sozusagen gleich um die Ecke. Es gibt keine kostspielige und aufwendige Anreise. Die Kinder sind abends wieder zu Hause. Dennoch erleben sie die Original-Sprachmelodie eines Native-Speakers. In allen Camps sind auch Muttersprachler als Betreuer vor Ort. Nach Alter unterschieden gibt es Kids- und Youth-Groups von jeweils ca. 12 Kindern.
2. Spielen und Lernen
Kinder wollen beides: spielen und lernen. Die Grundlage der Camps ist ein spielerischer und aktiver Charakter, um Kindern zu ermöglichen, in eine fremde Sprachwelt einzutauchen, mit dieser Sprache Spaß zu haben und etwas zu erleben. Das bedeutet: „Lernen mit allen Sinnen.“
Die Kinder entwickeln beim Spielen, Basteln, Malen und anderen Aktivitäten als Sprachanfänger von Beginn an das richtige Hörverständnis und die korrekte Aussprache. Bereits vorhandene Sprachkenntnisse können im Rahmen eines abwechselungsreichen und anregenden Programms aktiviert und weiterentwickelt werden.
Elemente eines aktiven Lernprogramms können z.B. sein:
- Lieder und Reime singen - Learn English just by singing!
- Märchen und Geschichten lesen, darüber sprechen oder sie darstellen
- Texte, Interviews, Berichte oder Dialoge entwerfen (siehe „Projekte“)
- Quiz, Worksheets, Flashcard-Activities
- Tagebuch bzw. Workbook führen
3. Struktur und Rhythmus
Es gibt eine übersichtliche Tages- und Wochenplanung. Am ersten Camptag stellen die Betreuer zusammen mit den Kindern Regeln des Umgangs miteinander auf und lernen das Campgelände kennen, damit alle Beteiligten von Beginn an klare Orientierungspunkte haben.
Über den Tag wechseln miteinander ab:
- Aktivität und Ausruhen
- Selbermachen und Zuhören
- Spaß und Konzentration
- drinnen und draußen
- Spiel, Sport und Lernen
4. Projekte
Ergänzend zu den didaktischen, sportlichen sowie In- und Outdoor-Aktivitäten wird an gemeinsamen Projekten gearbeitet. Ziel dieser Projekte ist eine kreative und zugleich konzentrierte Stimmung, in der mit Spaß und Begeisterung der Gebrauch der englischen Sprache wie nebenbei erfolgt, während man sich gleichzeitig mit schöpferischen Dingen beschäftigt, nach dem Motto: "Enjoy learning by doing"
Kinder und Jugendliche arbeiten zusammen mit den Betreuern an konkreten Projekten wie z.B.
- ein Theaterstück einüben
- kleine Sketche entwerfen
- Zaubertricks lernen
- eine eigene Wand-Zeitung machen
Bei den Projekten geht es um
- das Erlernen künstlerischer Mittel und das Entdecken der eigenen Kreativität,
- soziales Lernen, Kooperation und Teamarbeit
- und nicht zuletzt um den Gebrauch, die Übung und Verbesserung der englischen bzw. französischen Sprache.
5. Die Penguin – Show
Am Nachmittag des letzten Camptages werden in kleinen Vorführungen, der sogenannten Penguin-Show, zu der Eltern und Geschwister eingeladen sind, die Highlights der Woche sowie kleine Sketche oder Theaterstücke präsentiert und die Campwoche beendet.
6. Nimm ein Sprachbad im Penguin Camp - Englisch zum Eintauchen !
Die „Immersion“-Methode (to immerse = eintauchen) verbindet die englische Sprache mit der Alltags-Welt der Kinder. Alles findet in Englisch statt, von der Begrüßung am Morgen über die Spiele und Erlebnisse des Tages bis zum Schlusskreis. Die englische Sprache wird wie nebenbei erlebt und ist für die Kinder nach kurzer Eingewöhnungsphase absolut normal. Kinder sind Sprachgenies! Jedes Kind kann Sprachen lernen – je früher, desto besser.
Sprache „wird nicht bewusst `gelernt´, sondern entwickelt sich durch den sprachlichen Input der Umwelt.“ (Henning Wode, Prof. für englische Sprachwissenschaft, Kiel). Studien zeigen, dass der Erwerb einer Fremdsprache auch die Entwicklung der eigenen Muttersprache fördert. Der Erfolg dieser Methode ist deswegen so groß, „weil Kinder die Fremdsprachen benutzen, um sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen.“, ähnlich wie ein Kleinkind durch Sehen, Hören und Nachahmen die eigene Muttersprache erfährt.
Spiel, Sport, Kunst, Basteln, Singen, Quiz, Tanz und Theater machen nicht nur Spaß. Es macht Sprache erlebbar und ermöglicht einen leichten Zugang: vom guten Hörverständnis über das Bilden einfacher Sätze bis zur selbständigen Kommunikation mit Anderen. Sprache wird so zum wertvollen Schatz für´s Leben! Die immersive Methode ist weltweit in die Schulsysteme integriert und das erfolgreichste und am gründlichsten erforschte Sprachlernverfahren. Seit einigen Jahren wird sie in Deutschland an ausgewählten Kindertagesstätten und Schulen in Modellprojekten erprobt – mit überwältigendem Erfolg. Die Kinder lernen spielerisch im Umgang mit Sachthemen. Dabei wird nicht übersetzt, denn wichtig ist die „Einbettung der fremden Sprache ins Alltagsleben. ... Sich in einer fremden Sprache auszudrücken wird damit für die Kinder schnell zu etwas Alltäglichem und Gewohntem.“
Mehrsprachigkeit ist in einer globalen (Medien-)Welt eine Schlüsselqualifikation. Um so wichtiger ist es, von Anfang an einen positiven Zugang zu anderen Sprachen und Kulturen zu bekommen. Die Penguin Camps stehen in ihrer Ausrichtung in dieser Tradition und wollen vor allem die Motivation für das Erlernen einer Sprache fördern.
Kinder zwischen 6 – 14 Jahren können ohne Scheu und Hemmungen in eine neue Sprachwelt eintauchen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Dazu gehört, Fehler machen zu dürfen und sich gegenseitig im Team zu unterstützen. In den unterschiedlichen Altersgruppen sind jeweils ca. 10 – 12 Teilnehmer. Zum Abschluss der Woche werden die gemeinsam einstudierten Sketche oder Theaterstücke aufgeführt, wozu die Eltern und Geschwister der Teilnehmer eingeladen sind.
Die Penguin Camps wollen über künstlerische und kreative Gruppenarbeit und alterspezifische Programme auch den Aspekt des „Personal Development“ fördern. Dazu gehört ganz besonders der Kontakt zu verschiedenen Sprachkulturen und Menschen anderer Nationalitäten.
Claus Reimers, Vater von zwei Kindern, Diplompädagoge und Initiator der Penguin Camps: „Herz und Verstand, müssen beim Lernen dabei sein! Kinder sollten anderen Sprachen und Kulturen mit Begeisterung begegnen können. Gerade in der heutigen Zeit ist das eine wesentliche Voraussetzung für aktive Teilnahme am Leben in einer globalisierten Welt.“